In den Ferien erfolgte Baubeginn für Kinderkrippenerweiterung

Bild: Ortstermin vor Beginn der Umbaumaßnahmen für die Krippenerweiterung: Von links nach rechts Kämmerer Peter Hartl, Architekt Ewald Frey und 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer

Umbau dauert einige Wochen – Regierung gewährt Zuschuss

Für die Kinderkrippe in Pfaffenberg, die 2009 erstmals in den Räumen des ehemaligen Schwesternwohnheimes errichtet worden war, hat der Markt derzeit 24 genehmigte Kinderplätze in 2 Gruppen. Da die Kapazitäten an der Grenze sind, war es notwendig, weitere Gruppenräume im Obergeschoss des Gebäudes auszubauen. In diesen Tagen begann man mit den ersten Arbeiten. Es sind dies die Abbruch-, Rohbau- und E-Stricharbeiten.

Die Anfänge dieser Bemühungen zur Erweiterung der Krippe gehen auf den Sommer 2015 zurück. Am 22.07.2015 fand diesbezüglich eine Ortsbesichtigung durch das Landratsamt (Jugendamt u. Bauamt) statt. Mit gewissen Auflagen wurden die Flächen im OG des Gebäudes für geeignet gehalten.

Die vom Landratsamt geforderte Bedarfsermittlung ergab, dass für weitere Kinder zusätzlicher Platz benötigt wird. Aufgrund dieses Bedarfs wurde seitens des Landratsamtes für das Obergeschoss ein Gruppenraum mit zusätzlichen 18 Kindern genehmigt. In der Kinderkrippe können somit künftig insgesamt 42 Kinder untergebracht werden.

Im 1. Stock werden zusätzlich ein großzügiger Bewegungsraum, eine Sanitärerlebniswelt mit größeren Baby-Plansch-Flächen, ein Ruheraum sowie ein Eltern- und Therapieraum erbaut.

In der Sitzung des Marktrates am 20.10.2015 wurde der Auftrag zur Erstellung der Planung für den Umbau an Architekt Ewald Frey aus Mallersdorf vergeben. Wegen der Tragmauern, Leitungen, etc. erfolgt der Umbau im 1. Stock der Kinderkrippe ähnlich dem Erdgeschoss. Als 2. Fluchtweg und als direkter Zugang zum Garten wird auf der Südseite eine Treppe errichtet. Es werden einige Parkplätze neu geschaffen und im Außenbereich der Krippe verschiedene Spielgeräte wie z.B. eine Holzlokomotive mit Raupe, eine Kleinkinder-Spielkombination mit Rutschbahn zusätzlich aufgestellt.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 370.000,- €. Von der Regierung von Niederbayern wird die Maßnahme mit 280.000,- € gefördert.

Die Aufträge für die Umbauarbeiten ergingen an verschiedene Firmen aus dem Ort und der näheren Umgebung. Als erstes nimmt die Baufirma Paul Meister aus Ergoldsbach die Abbrucharbeiten vor. Mit der Fertigstellung rechnet man bis Ende November 2016. Geräuschintensive Arbeiten werden in den Ferien bzw. an den Wochenenden durchgeführt. Der Betrieb der Krippe soll keinesfalls beeinträchtigt werden.

Der Markt wird damit seinen Auftrag, eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde zu sein, gerecht und bietet für alle Kinder unter 3 Jahren ausreichend Plätze an. Auch das notwenige Fachpersonal ist in gut ausreichender Zahl vorhanden. Eine Kinderpflegerin, die aktuell in die Elternzeit wechselt, wird durch eine neue Kraft ersetzt.

Bild: Der Grundriss der Räume der Kinderkrippe im ersten Obergeschoss des ehemaligen Schwesternwohnheimes.