Jung und Alt vereint

Der erste gemeinsame Nachmittag im Haus der Generationen hat viele Senioren aus den Ortschaften der Marktgemeinde zusammengeführt.

Alle Generationen wirkten beim ersten großen Seniorennachmittag mit

Großen Zuspruch hat der erste große Seniorennachmittag der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg am Mittwoch im Haus der Generationen (HDG) erfahren. Die Marktgemeinde hatte diesen zusammen mit den örtlichen Pfarreien im Rahmen des Programms „Mehrgenerationenhaus" veranstaltet.

Diesem Programm wurde auch Rechnung getragen: So präsentierte die junge Generation, darunter die Buben und Mädchen der Grund- und Mittelschule Sankt Martin, musikalische und turnerische Beiträge, während die mittlere Generation zahlreiche Kuchen gespendet hatte und für den reibungslosen Ablauf und eine gute Bewirtung im HDG sorgte. Die Senioren schließlich konnten dadurch einige schöne Stunden miteinander verbringen.

Bürgermeister Karl Wellenhofer fand lobende Worte für die Kinder, die an ihrem schulfreien Tag die Senioren unterhielten. Pater Michael Raj sagte, mit dem Seniorennachmittag solle den Bürgern aus den verschiedenen Orten der Marktgemeinde eine Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch geboten werden. Deshalb waren von den zuständigen Pfarreien auch Fahrdienste angeboten worden.

Buntes Programm der Schulkinder

Herzlich war beim Seniorennachmittag im Haus der Generationen (HDG) am Mittwoch die Begrüßung durch die Schulkinder, die ein buntes Programm vorbereitet hatten und den Senioren viel Freude bereiteten. Eingeladen zum gemeinsamen Nachmittag hatte die Marktgemeinde in Zusammenarbeit mit den Pfarreien im Rahmen des Programms „Mehrgenerationenhaus".

Diesem Namen wurde auch alle Ehre gemacht: Die Jüngsten gestalteten das Programm, die Mittleren sorgten für Bewirtung und den guten Ablauf und die Senioren nahmen das Angebot gerne an und erlebten schöne Stunden.

Unter den Gästen waren auch stellvertretender Bürgermeister Martin Kreutz, Kreisrätin Margarete Stadler sowie die beiden Seniorenbeauftragten Axel Schieder und Resi Bittner. Pater Michael Raj zeigte sich als Vertreter der Geistlichen erfreut über das gute Miteinander. Er bezeichnete diesen Nachmittag als gute Gelegenheit, sich auch mit den Bürgern der verschiedenen Orte in der Marktgemeinde zusammenzusetzen und gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen.

Lied eigens für den Tag getextet

„Grüaß eich miteinander hier bei uns im HDG. Waar ja doch zum Lacha, bracht ma mia nix z'samm", hieß es gleich zu Beginn von den Buben und Mädchen der Grundschule. Und sie brachten einiges zusammen, beginnend mit dem Begrüßungslied, das die Lehrerin Rita Bauer mit ihnen einstudiert hatte und welches sie extra für diesen Tag dazu passend getextet hatte.

Bürgermeister Karl Wellenhofer hieß nach dieser freundlichen musikalischen Begrüßung die vielen Gäste aus allen Ortschaften der Marktgemeinde willkommen. Viele hätten dazu beigetragen, dass der gemeinsame Nachmittag stattfinden könne, sagte der Bürgermeister und dankte den Organisatorinnen Katrin Hattwig und Martina Werner. In Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinderäten und dem Frauenbund sei alles bestens vorbereitet worden. Viele Kuchenspenden habe man erhalten und viele Helfer seien auch gekommen, um für das Wohl der Gäste zu sorgen, lobte der Bürgermeister.

Anerkennung fand er auch für die Schulkinder, die an ihrem schulfreien Tag hier für die Unterhaltung der Senioren sorgten. Rektor Manfred Plomer hatte spontan zugesagt, das Programm zu übernehmen und war mit seiner Bläsergruppe gekommen. Die jungen Musiker erfreuten passend in den Novembertagen mit dem Laternenlied. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und sangen gerne mit. Lehrerin Rita Bauer begleitete auf dem Akkordeon mit ihrer jungen Gruppe Musik und Tanz. Schneidig war die Aufforderung der Buben und Mädchen zum Tanz mit „Drah di umadum!" und gesanglich wurde ermuntert: „Leit, Leit, Leitl müaßts lustig sei".

Turbulente Einlage der Bodenturner

Turbulent ging es zu auf der Bühne, als Bärbel Wellenhofer mit ihren Turnerkindern an die Reihe kam. Die flinken Bodenturner bekamen viel Beifall für ihre akrobatischen und eleganten Darbietungen. „Heid is so schee do, des mach ma wieder", diese Bemerkung eines Besuchers brachte es auf den Nenner: Allen hat es gefallen, die Idee eines gemeinsamen Nachmittages ist sehr gut angekommen bei den Bürgern. Bei dem einen Mal wird es deshalb wohl nicht bleiben.