Hotspots für freies WLAN in Mallersdorf und Pfaffenberg

Den Startknopf für freies WLAN in der Hofmark und auf dem Marktplatz betätigten (von links) Marktgemeinderat Markus Wargitsch, Staatssekretär Bernd Sibler, Erster Bürgermeister Karl Wellenhofer und Zweiter Bürgermeister Dr. Johann Kirchinger

Staatssekretär Bernd Sibler gibt den Startschuss

Mallersdorf-Pfaffenberg. (al) Der ungehinderte Zugang zum Internet ist immer mehr die Voraussetzung, um am öffentlichen Leben teilzunehmen. Um diesem Bedürfnis der Bevölkerung gerecht zu werden, wurden gemäß des Beschlusses vom Marktgemeinderat in Mallersdorf beim Gebäude Hofmark 3 und in Pfaffenberg beim Marktplatz 1 zwei sogenannte „Hotspots" eingerichtet. Bis 2020 sollen in ganz Bayern 20.000 solcher Hotspots entstehen, pro Kommune übernimmt der Freistaat zwei Standorte. Mit dieser Initiative des Freistaates Bayern soll der ländliche Raum weiter gestärkt werden und so für digitale Chancengleichheit und gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Bayern gesorgt werden.

Der Markt hat bereits 2015 den Antrag auf diese zwei Hotspots gestellt und konnte jetzt bei der Umsetzung des Programms berücksichtigt werden. Daher nutzte Staatssekretär Bernd Sibler, der am Donnerstag als Gastredner beim Sommerempfang war, die Gelegenheit und stellte vorher das kostenfreie Internet den Bürgern von Mallersdorf-Pfaffenberg offiziell zur Verfügung. Die Kosten für die Ersteinrichtung übernimmt der Freitstaat, den laufenden Betrieb finanziert der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg. Koordiniert wird die Umsetzung des Programms vom BayernWLAN Zentrum in Straubing.

Die Reichweite eines Hotspots beträgt etwa 80 Meter, so dass das freie WLAN nun in der Hofmark in Mallersdorf und innerhalb des Marktplatzes in Pfaffenberg genutzt werden kann. Der Einstieg in das freie BayernWLAN ist leicht und praktisch: Jeder Hotspot in Bayern heißt „@BayernWLAN". Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert.

Staatssekretär Sibler, eigentlich für Bildung, Kultur, Wissenschaft und Kunst zuständig, meinte, dass man sich ohne Internet, das überall zur Verfügung stehen sollte, nicht bilden und weiterentwickeln kann, und darum nehme er gerne dieses freie WLAN in Betrieb, obwohl originär seine Kollegen Söder und Füracker vom Ministerium für Finanzen und Landesentwicklung dafür prädestiniert seien.

Erster Bürgermeister Karl Wellenhofer begrüßte die Einrichtung der Hotspots: „Ein weiterer Schritt zur digitalen Versorgung unserer Bürger ist mit dem Zugang zum freien Internet getan." Auch 2. Bürgermeister Dr. Johann Kirchinger und Marktrat Markus Wargitsch freuten sich, dass Mallersdorf-Pfaffenberg nun mit solchen Hotspots ausgestattet ist.