Neubürgerempfang

Eine recht unterhaltsame Gesprächsrunde hat sich beim Neubürgerempfang mit Bürgermeister Karl Wellenhofer zusammengefunden. Das Treffen organisiert hat Katrin Hattwig (hinten, links). (Foto: ak)

Das Zusammentreffen der Neubürger ist als gute Gelegenheit zum Kennenlernen der Gemeinde und des Bürgermeisters angedacht und um Kontakt zu den neuen Mitbürgern zu knüpfen. Von den vielen verschickten Einladungen wurde zwar nur ein kleiner Teil angenommen, doch der kleine Kreis der Teilnehmer kam am Samstag gerne ins Haus der Generationen. Es war recht unterhaltsam in der netten Gesellschaft, die sich von Bürgermeister Karl Wellenhofer gerne informieren ließ über ihren neuen Wohnort und eifrig die Gelegenheit nutzte, Fragen und Anliegen vorzubringen.

Mit einem herzlichen Grüß Gott hieß der Bürgermeister die Neubürger willkommen. Es sei schon lange Brauch, die neue Heimat vorzustellen mit allem, was hier geboten sei, sagte Wellenhofer. Er würdigte dabei Katrin Hattwig, die diesen Empfang organisiert hatte und dafür sorgte, dass auch alles klappte. „Ich hoffe, Sie fühlen sich hier wohl", so der Wunsch des Bürgermeisters, der die Neubürger auch anregte, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen.

In der folgenden Präsentation wurde das Wappen der Marktgemeinde erklärt, das sich aus den historischen Wappen der Orte Mallersdorf und Pfaffenberg zusammensetzt: der Pflugschleife und dem Johannesadler. Die Zuhörer wurden informiert über die Einwohnerzahl, die gestiegen ist und zum Jahresende bei 7100 lag. Bekanntschaft machten die Zuhörer mit den einzelnen Ortsteilen. So wurde Mallersdorf als geschichtsträchtiger Ort mit dem 1109 gegründeten Benediktinerkloster und dem 1869 entstandenen Orden der Mallersdorfer Schwestern bezeichnet.

Grafen erbauten Zollhof

Von Pfaffenberg war zu erfahren, dass die Grafen von Kirchberg den heute noch bestehenden Zollhof erbauten. Zur Marktgemeinde gehören mehrere Ortschaften, die jeweils mit ihrem Vereinsleben, den Kirchen, Kinderspielplätzen und besonderen Aktivitäten vorgestellt wurden. Die Kinderkrippe „Rappelkiste" und die beiden Kindergärten sorgen für das Wohl der Kleinen und gut ausgestattet ist der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg auch schulisch mit Grund- und Mittelschule, Förderzentrum, Realschule, Fachakademie und Gymnasium. Ein Erlebnis- und Familienfreibad mache das Leben hier lebenswert und ein Jugendtreff biete den jungen Leuten Unterhaltung. Mit der Kreisklinik sei die gesundheitliche Versorgung gesichert, alle Stationen seien ärztlich gut besetzt. Lebendige Partnerschaften gibt es mit Italien und Polen. Der Pilgerweg Via Nova und der Wolfgangsweg führen durch das Gemeindegebiet, Rad- und Wanderwege in der Umgebung laden ein zur Freizeitgestaltung. Mit jeder Menge Veranstaltungen, angefangen vom Volksfest bis zu den Märkten und Ausstellungen, dem Maibaumaufstellen und einer Menge sonstiger Angebote seitens der Vereine, ist gesorgt für vielseitige Abwechslung im Jahresverlauf.

Angeregte Diskussionen

Die Anwesenden konnten sich nach dieser kleinen Reise durch die Marktgemeinde überzeugen, dass es sich in Mallersdorf-Pfaffenberg gut leben lässt. „Alles Gute und viel Glück in Ihrer neuen Heimat", wünschte der Bürgermeister und lud noch ein zum gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und einer Brotzeit. Eine angeregte Diskussion ergab sich zu den von der Gemeinde gepflegten Partnerschaften und es wurde Interesse gezeigt, sich hier einzubringen. Eine polnische Familie zeigte sich interessiert an einem der Deutschkurse, die hier angeboten werden.