Schnelles Internet für Upfkofen ab 15. August

Das schnelle Internet für Upfkofen ist laut Telekom ab 15.08.2017 in Betrieb. Ein Antrag muss auf jeden Fall gestellt werden. Sie können den Anbieter frei wählen. Für die notwendige Anmeldung und für Fragen stehen die Läden und Hotlines sowie das Internet aller Anbieter zur Verfügung. So z.B. auch der Telekom-Shop in Langquaid. Bitte bringen Sie zu Ihrem Beratungstermin eine Telekom-Festnetz-Rechnung mit. Dieser Telekom-Shop ist ausnahmsweise auch am Mittwoch, 16.08. von 10.00 bis 12.00 und von 14.30 bis 18.00 Uhr für Sie geöffnet!

 
Öffnungszeiten Telekom-Shop Langquaid!

 

Jetzt hat auch Upfkofen ein schnelles Internet

- Info-Veranstaltung im Feuerwehrhaus – Späteres Ziel: Glasfaseranschlüsse –

Upfkofen (al) Vor wenigen Tagen luden der Markt sowie die Telekom Deutschland GmbH zu einer Informationsveranstaltung ein, nachdem die Arbeiten zur Verlegung des Breitbandnetzes abgeschlossen sind. Die Resonanz war sehr gut und die Besucher nahmen erfreut zur Kenntnis, dass bei den 65 angeschlossenen Haushalten nun Breitbandgeschwindigkeiten bis zu 50 Mbit in der Sekunde möglich sind.

Zur Versammlung im Gastraum des Feuerwehrgerätehauses waren 60 Interessenten, darunter auch Markt- und Kreisrätin Margarete Stadler gekommen.

1. Bürgermeister Karl Wellenhofer schilderte eingangs die Vorgeschichte zum Thema „Breitband im Markt". Bereits am 24. Juni 2014 war man sich im Marktgemeinderat einig, dass für den Ortsteil Upfkofen im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Markt Schierling und der Gemeinde Pfakofen die Breitbandversorgung ausgeschrieben werden soll, da sich dadurch der Förderhöchstbetrag um 50.000 Euro erhöhen würde. Am 1. Oktober des gleichen Jahres wurde die Vereinbarung schließlich im Marktgemeinderat genehmigt und schon wenige Tage später ratifiziert.

Es dauerte eine Weile, bis schließlich die Vertragsunterzeichnung mit der Deutschen Telekom bezüglich des Breitbandausbaus in Upfkofen zustande kam. Die Arbeiten sind aber seit geraumer Zeit abgeschlossen. Jetzt können 65 Haushalte anschließen und die Vorteile genießen. Ja nach Nähe zum Multifunktionskasten sind Breitbandgeschwindigkeiten bis zu 50 Mbit/s möglich. Der Mindeststandard liegt bei 30 Mbit/s. Voraussichtlich zum 15. August 2017 ist der „Betriebsbeginn".

1. Bürgermeister Wellenhofer informierte die Versammlung dahingehend, dass nach Fertigstellung der Kabelverlegungsarbeiten in Upfkofen alle Ortschaften im Markt mit mindesten 25 Mbit/s versorgt sind. Ascholtshausen und das Gewerbegebiet Nieder- und Oberlindharter Weg wurden von Amplus im eigenwirtschaftlichen Ausbau erschlossen.

Weiler kommen noch dran.

Der Markt befindet sich nach den Worten von Bürgermeister Wellenhofer derzeit im Bundesförderprogramm, mit dem die restlichen Gebäude im Markt, in erster Linie die 113 Weiler und Einöden, angeschlossen werden. Mit der Fertigstellung rechnet man spätestens Ende 2019.

Wenn diese Maßnahme realisiert worden ist, sind im Marktbereich alle Gebäude mit „schnellem Internet" versorgt. Nächstes Ziel des Marktes ist nach Aussage von Wellenhofer dann die Verlegung der Glasfaserleitungen in die Gebäude.

Erhard Finger, der Regio-Manager Infrastrukturvertrieb Region Süd von Telekom Deutschland, referierte im Anschluss daran mittels Power Point zum Thema „Mehr Breitband für Deutschland".

Aufgrund der Privatisierung der Deutschen Telekom für das DSL-Produkt, also die Internet-Leitung, wird dieses zum sogenannten „regulierten Produkt". Das Bayerische Förderprogramm hat eine Summe von 1,5 Milliarden Euro. In der Folge erläuterte Finger die integrierte Netzstrategie der Telekom. Diese reicht vom LTE-Ausbau hin zum Glasfaser und zum sogenannten Vectoring bzw. Hybrid Access. Auch über die entstehenden Kosten für diese Technologien informierte der Referent. Dieser ging auch der Frage nach „Warum schnelles Internet?". Erstaunt waren die Besucher von der Aussage, dass 2015 eine Stadt mit rund 50.000 Haushalten so viel Datenverkehr hatte, wie 1997 das gesamte Internet.

Megatrend Digitalisierung.

Das Datenwachstum ist enorm. Der Megatrend ist: „Alles was sich digitalisieren lässt, wird digitalisiert und alles was vernetzt werden kann, wird vernetzt". Sehr interessant waren die Ausführungen von Erhard Finger, wie eigentlich das schnelle Internet nach Hause kommt. Der Kabelverzweiger ist die vorletzte Station und die Kupferleitung unmittelbar vor dem Haus die so- genannte „Letzte Melle".

Im letzten Abschnitt seiner Ausführungen schilderte der Regio-Manager die einzelnen Tarife und die Vertragsumstellungen.

Bereits während der Präsentation hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zur Fragestellung. Dabei wurde beispielsweise die Frage aufgeworfen, ob Upfkofen mit einer Ring- oder mit einer Verästelungsleitung versorgt wird. Letzteres ist der Fall. Auch die Leistung mit 30 Mbit/s wurde erörtert. Sollte ein Haushalt diesen Mindeststandard nicht haben, muss Telekom nachbessern. Erhard Finger machte am Ende deutlich , dass alle, die nach dem 15. August 2017 „schnelles Internet" über Telekom haben wollen, einen neuen Vertrag abschließen müssen, auch wenn sie bereits bei der Telekom sind.

Fragen zu Verträgen wurden nach der Versammlung von Thomas Kritzmann vom TKPC, einem Telekom Exclusiv Partner, beantwortet.

 

Bild: Offiziell „Übergabe" des neuen Breitbandnetzes: 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer, die örtliche Marktgemeinderätin Margarete Stadler, Erhard Finger und Breitbandpate Peter Hartl (von links nach rechts).