Spatenstich beim Anbau an das Feuerwehrgerätehaus

Offizieller Spatenstich bei der Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Mallersdorf. Zu erkennen sind von links nach recht Bauamtsleiter Alois Lederer, 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer, Architekt Ewald Frey, 1. Kommandant Franz Rohrmeier und Bauunternehmer Tobias Zellmeier.

Es war im Herbst 2015, als die Freiwillige Feuerwehr Mallersdorf der Marktverwaltung ein Zukunftskonzept vorlegte. Dieses beinhaltete u. a. die Erweiterung der vorhandenen Garagen in Richtung Süden.  Der Marktgemeinderat erkannte ebenfalls die Notwendigkeit dieser Baumaßnahme. Auf dem eigenen Gelände war der Anbau nicht möglich. Was folgte, waren Grundstücksverhandlungen mit der angrenzenden Grundstückseigentümerin. Durch deren Entgegenkommen war es dem Markt möglich, später rund 1230 qm zu erwerben. Die Planung dieses Anbaus wurde dem Architekturbüro Ewald Frey übertragen. Nachdem die Erweiterung fast vollständig im Bereich des 100-jährigen Hochwasser liegt, gestalteten  sich die Planungs- und Genehmigungsphase nicht ganz einfach. Durch die Ferstl Ingenieurgesellschaft wurde schließlich ermittelt, welcher Verlust an Retentionsraum wo ausgeglichen werden kann. Zugute kam den Markt, dass man weiter westlich über ein entsprechendes Grundstück verfügt, wo nun dieser Verlust problemlos ausgeglichen werden kann. Nach Erhalt der Baugenehmigung durch das Landratsamt Straubing-Bogen machte sich das Architekturbüro Frey an die Ausschreibungen und bei der letzten Sitzung des Marktgemeinderates konnten schon die ersten Gewerke vergeben werden.

Am vergangenen Donnerstagnachmittag fand nun der obligatorische erste Spatenstich im Beisein von 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer, Architekt Ewald Frey, Bauamtsleiter Alois Lederer, Kommandant Franz Rohrmeier und Bauunternehmer Tobias Zellmeier statt. Die Bauunternehmung Zellmeier hat mit den Gründungsarbeiten schon angefangen und wird in Bälde mit den Rohbauarbeiten beginnen. Auch die Zimmerer-und Spenglerarbeiten sind bereits vergeben worden. Am Dienstag werden im Marktgemeinderat weitere Baulose vergeben. Man rechnet mit Gesamtkosten von über 600.000 Euro.