Stadtumbaumanagement

Silvia Rauscher, Mitarbeiterin

Stadtumbaumanagement

Mallersdorf-Pfaffenberg

Steinrainer Straße 8

84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

Tel.:     08772 - 80730

Fax:     08772 - 6610

Mobil:  0175 - 7124167

E-Mail: l.eberl@mal-pfa.de

  

Bürozeiten:
Dienstag   10.00 -12.00 Uhr

Mittwoch   16.00-18.00 Uhr

Aktuelles

Das Stadtumbaumanagement stellt sich vor

Das neue Stadtumbaumanagement in Mallersdorf-Pfaffenberg
Der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg hat ab November 2011 das Nürnberger Büro PLANWERK beauftragt ein so genanntes Stadtumbaumanagement im Rahmen der Städtebauförderung für die Marktgemeinde durchzuführen. Das Nürnberger Büro, das seit über 20 Jahren als Planungsbüro tätig ist, wird seine vielseitigen Erfahrungen aus der Städtebauförderung für den Markt Mallersdorf-Pfaffenberg einbringen.
Als erstes wurde das Stadtumbaumanagement in Mallersdorf-Pfaffenberg personell besetzt. Seit 1.November 2011 gibt es im Markt Mallersdorf-Pfaffenberg eine Stadtumbaumanagerin. Frau Lena Eberl wird diese Position zukünftig einnehmen. Frau Eberl hat Tourismusmanagement in Bozen studiert und arbeitet bereits in Teilzeit für Tourismus und Stadtmarketing bei der Stadt Kelheim. Frau Eberl wird zukünftig immer Dienstag und Mittwoch in Mallersdorf-Pfaffenberg vor Ort sein.
Unterstützt wird Frau Eberl durch das beauftragte Büro PLANWERK. Stadtplaner Gunter Schramm wird sich regelmäßig um die Belange des Marktes Mallersdorf-Pfaffenberg kümmern. Dazu hat das Nürnberger Büro mit Frau Silvia Rauscher eine Bürokraft beschäftigt, die das Management vor Ort unterstützen wird.
Warum gibt es ein Stadtumbaumanagement?
Die demographische Entwicklung - das Älter Werden der Bevölkerung - und der Strukturwandel in der Wirtschaft zeigen unübersehbare Spuren in vielen Städten und Gemeinden. Auch Mallersdorf-Pfaffenberg bleibt davon nicht verschont. Brachflächen und leer stehende Gebäude machen deutlich, dass durchaus Handlungsbedarf existiert. Mit dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West steht den Städten und Gemeinden seit 2004 ein Förderinstrument zur Verfügung, um die mit dem Strukturwandel verbundenen städtebaulichen Probleme planvoll zu bewältigen und gezielt Impulse für neue Entwicklungen zu setzen. Stadtumbaumanagement ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie zur Problembewältigung.
Was werden nun die Aufgaben und Einsatzbereiche des Stadtumbaumanagements von Frau Eberl und ihrem Team in Mallersdorf-Pfaffenberg sein?


Aufgaben des Stadtumbaumanagements
Grundsätzlich sieht es die Stadtumbaumanagerin Frau Eberl als ihre zentrale Aufgabe die Attraktivität des Standortes Mallersdorf-Pfaffenberg zu stärken. Diese kann natürlich auf vielfältige Weise geschehen. Einige zentrale Aufgaben und Projekte werden sein:
Das neue Haus der Generationen. Dazu muss ein Nutzungskonzept für das Haus entwickelt werden. Wenn im Juli 2012 das „Haus der Generationen" kurz HdG genannt, mit den Außenanlagen fertig gestellt ist, bietet sich den Bürgerinnen und Bürgern eine vielseitige Einrichtung in zentraler Lage an, die das kulturelle, gesellschaftliche und soziale Angebot in Mallersdorf-Pfaffenberg enorm erweitern wird und zugleich eine multifunktionale Stätte der Begegnung schafft. Frau Eberl wird zuständig sein, die notwendigen Strukturen aufzubauen, mit den Vereinen, Schulen und vielen anderen Menschen vor Ort zu reden, und möglichst viele Akteure mit einzubeziehen.
Der Aufbau eines Leerstandsmanagements. Der Leerstand von Einzelhandels- und Gewerbeimmobilien sowie großflächige Industriebrachen sind die sichtbare Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels auch in Mallersdorf-Pfaffenberg. Leer stehende Immobilien und brach liegende Flächen sollen möglichst wieder mit passenden Nutzungen gefüllt werden. Frau Eberl wird sich mit den Eigentümern in Verbindung setzen, wird versuchen Nutzer oder zumindest Zwischennutzer zu akquirieren und auf diese Weise dazu beizutragen das Thema Leerstand in den Griff zu bekommen.
Die Stärkung des Tourismusstandortes Mallersdorf-Pfaffenberg. Welche touristischen Stärken und Schwächen gibt es am Ort. Wie lassen sich Angebote wie das Kloster, der Via Nova-Pilgerweg oder der Labertalradweg zum Wohle von Mallersdorf-Pfaffenberg nutzen und vermarkten. Welche weiteren Attraktivitäten lassen sich für den Markt finden. Inwieweit würde dem Standort Mallersdorf-Pfaffenberg eine kreative Imagekampagne zur weiteren Stärkung des Wohn-, Arbeits- und Tourismusstandortes helfen?
Unterstützung der Akteure vor Ort. Frau Eberl als Stadtumbaumanagerin wird großen Wert darauf legen mit möglichst vielen Akteuren vor Ort ins Gespräch zu kommen. Die örtlichen Vereine, die verschiedenen Schulen, die Förderer der Wirtschaftsregion Mallersdorf-Pfaffenberg, Vertreter von Kunst und Kultur, Jugend, Senioren und viele weitere Einrichtungen sollen alle an diesem Prozess beteiligt werden. Frau Eberl verfolgt das Ziel möglichst viele Akteure zu integrieren, um somit Strukturen aufzubauen, die dann in ferner Zukunft auch ohne das Stadtumbaumanagement funktionieren werden.
„Ich hoffe, dass in wenigen Wochen alle Einwohner der Marktgemeinde mich kennen und wissen, was ich hier tue. Dann haben wir gemeinsam die besten Chancen all unsere Vorhaben zusammen mit den Menschen vor Ort umzusetzen," sagt Stadtumbaumanagerin Lena Eberl.