Von der Schließung der Firma Vishay bis zur Einweihung des HDG

Der Anblick der 2002 aufgelassenen Fabrikhallen der Firma Vishay, auf dem 19.000 m² großen Grundstück in bester und zentraler Lage zwischen Mallersdorf und Pfaffenberg, wurde immer trostloser.


Nach ausführlicher Beratung entschied sich der Marktgemeinderat einstimmig dafür, mit der Städtebauförderung - Programm Stadtumbau West - das Grundstück zu kaufen und für eine öffentliche Nutzung umzugestalten. Unter Moderation erfahrener Architekten und aktiver Einbindung der Bürgerinnen und Bürger wurde ein umfangreiches Entwicklungskonzept erarbeitet, in dem die Wünsche, Vorstellungen und Nutzungsformen zusammengetragen wurden. Eine ausgediente Produktionshalle sollte zu einem „Haus der Generationen" mit Bürgersaal, Bühne, Bewirtungsbereich, Vereinsräumen, Bücherei, Jugendzentrum u.a. umgebaut werden. Das Außengelände sollte landschaftsplanerisch aufgewertet und mit verschiedenen Veranstaltungsflächen ausgestattet werden. Im Rahmen eines europaweiten Wettbewerbs wurde das Modell der Architekten Neumann & Heinsdorff aus München einstimmig zum Sieger prämiert und in den anschließenden Monaten zusammen mit dem Marktrat im Detail fertig geplant.Die Regierung von Niederbayern, die von Anfang an die Maßnahme positiv unterstützt hat, befürwortete und genehmigte die Planung.

Mit dem Wechsel von „Stadtumbau West" zum europäischen Förderprogramm EFRE (europäischer Fonds für regionale Entwicklung) konnte der Fördersatz von 60 auf 70 % erhöht werden, was u. a. ausschlaggebend dafür war, dass der Marktrat das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von ca. 7,1 Mio. € auf den Weg brachte.

Das HDG heute