
Erfreuliches gibt es seit geraumer Zeit aus der vom Markt geschaffenen neuen Kinderkrippe beim Kindergarten St. Elisabeth zu berichten. Seit Beginn des neuen Krippenjahres im September 2010 stieg die Zahl der Kinder, welche die Krippe besuchen, von vier auf neun. Aufgrund einer personellen Verstärkung ist es nach wie vor möglich, weitere Kinder aufzunehmen und zu betreuen.
Die Kinderkrippe „Rappelkiste" wurde erstmals im Oktober 2009 eröffnet. Sie ist dem Kindergarten in der Ziegelgasse angegliedert. Der Markt ließ sich die Einrichtung dieser Krippe damals einiges kosten, als das frühere Schwesternwohnheim entsprechend umgebaut wurde. So haben die Eltern der Krippenkinder eine direkte Zufahrt dorthin und diese ist auch optimal ausgeleuchtet.
Schon beizeiten wollte der Marktgemeinderat einen wichtigen Beitrag leisten, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Die Kleinkinder haben so erstmals die Möglichkeit erste soziale Kontakte mit gleichaltrigen Spielgefährten aufzubauen und eine altersgerechte Förderung zu erfahren. Die Unterbringung der Kinder in der gemeindlichen Kinderkrippe bringt für die Eltern auch den Vorteil einer langjährigen, kontinuierlichen und zuverlässigen Betreuung in ein und derselben Einrichtung mit sich; schließlich ist die Krippe nur durch einen überdachten Gang vom eigentlichen Kindergarten getrennt. Auch die gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern ist dadurch möglich.
Bei einem gemeinsamen Termin mit Elternbeiratsvorsitzenden und Marktgemeinderat Markus Wargitsch überzeugte sich 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer vom Aufschwung in der gemeindlichen Krippe. Erzieherin Gyöngyver Spoljaric-Szommer und Kinderpflegerin Vera Masur erzählten von ihrer schönen Arbeit mit den Kleinen. In die Kinderkrippe werden in der Regel Kinder ab einem Jahr aufgenommen.
Viele Angebote.
Bürgermeister Wellenhofer sah sich erneut darin bestätigt, dass die gemeindliche Investition gerechtfertigt war. Die Kinder finden in der Krippe eine liebevoll vorbereitete und eingerichtete Umgebung, in der Ruhebedürfnis und Nähe, wie auch Bewegungs- und Forscherdrang ihren Raum finden. Das Gruppenzimmer ist in verschiedene Bereiche unterteilt, und zwar in einen Kuschelbereich, der sich auch zum Krabbeln oder Vorlesen gut eignet, einen Bauteppich, einen Spielteppich, sowie einen Essbereich zum gemeinsamen Brotzeitmachen. Ein Nebenraum bietet Platz für Kleingruppenangebote wie Malen, Basteln, Kneten und ermöglicht zudem eine Einzelbetreuung. Ein Bällebad gibt die Möglichkeit zum Kugeln und sich Treibenlassen. Für Sport und Spiel steht ein Bewegungsraum zur Verfügung, der mit Matten, Ballen, Sprossenwand, Kletternetz und Bauelementen ausgestattet ist. Ein heimeliger Ruheraum kann von den Kindern zum Ausruhen und Schlafen aufgesucht werden. Auch an den Außenbereich hat der Markt seinerzeit gedacht. Eine große Vogelnestschaukel und ein Spielhaus samt Sandkasten wird in der wärmeren Jahreszeit gerne genutzt.
Aufgrund der gestiegenen Kinderzahl in der Krippe hat der Marktgemeinderat eine zusätzliche Kraft eingestellt, nämlich Frau Masur, die bisher in der Mittagsbetreuung der Volksschule tätig war. Frau Masur wird ab Februar die zusätzliche Betreuung in der Kinderkrippe übernehmen. Unterstützung erhält das „Krippenteam" auch weiterhin von zwei Vorpraktikantinnen, die seit Beginn des Krippenjahres im September 2010 eingesetzt werden.
Frühdienst möglich.
Durch die zusätzlich geschaffene Stelle ist es nunmehr auch möglich, einen Frühdienst anzubieten. Kinder können auf Wunsch ab Februar 2011 bereits ab 7.15 Uhr in der Krippe betreut werden.
Bei ihrem Besuch in der Krippe erfuhren Bürgermeister Wellenhofer und Elternbeiratsvorsitzender Wargitsch, dass das Leben in der Kleinkindergrupe bewegt, bunt und abwechslungsreich ist. Wie Kindergartenleiterin Brigitte Geith erklärte, bietet ein fester Tagesablauf dem Kind die nötigen Rituale, um ihm Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln. Die Einrichtung des Marktes an der Ziegelgasse hat für die Kleinen eine eigene pädagogische Konzeption, die auch ständig weiterentwickelt wird. Im übrigen findet vor dem regelmäßigen Besuch der Krippe eine sensible und individuelle Eingewöhnungsphase statt. Nur schrittweise erfolgt die Ablösung von den Eltern und die Kinder fassen schließlich Vertrauen und Zutrauen zu ihren Erzieherinnen. Nur wenn sich das Kind in der Gruppe sicher und geborgen fühlt, so die zuständigen Fachkräfte der „Rappelkiste", wird es die kleinen Krisen des Alltags sicher bewältigen können und die Eltern können mit einem guten Gefühl ihrer Berufstätigkeit oder Ausbildung nachgehen.
Informationen zur Neuaufnahme gibt es entweder bei Kämmerer Hartl in der Marktverwaltung oder direkt im Kindergarten (Frau Geith) bzw. in der Kinderkrippe.