Projekt "Nahversorgung ist Lebensqualität"

 

Das Projekt "Nahversorgung ist Lebensqualität - Lebensqualität durch Nähe" ist in Mallersdorf-Pfaffenberg erfolgreich durchgeführt worden. Das offizielle Bewusstseinsbildungsprojekt zur nachhaltigen Sicherung der LebensQualität in unserer Gemeinde ist abgeschlossen, doch die beim Projektstart gebildeten sechs Arbeitskreise, sind auch weiterhin sehr aktiv und deren Mitglieder arbeiten alle ehrenamtlich. Zum Teil wurden bestehende Agenda-21-Arbeitskreise aufrechterhalten bzw. erweitert, zum Teil haben sich Freiwillige jedoch auch neu zusammengeschlossen.

Folgende Arbeitskreise sind in unserer Gemeinde aktiv:

1. Arbeitskreis „Gesundheit, Freizeit, Sport"
Vorsitzender: Klaus Storm, Bahnhofstraße 8, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

2. Arbeitskreis „Kultur, Brauchtum, Heimatpflege, Bildung"
Vorsitzender: Hans-Ulrich Michel, Straubinger Straße 25, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

3. Arbeitskreis „Wirtschaft, Verkehr, Städtebau"
Vorsitzender: Franz Rock, Neue Straße 5, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

4. Arbeitskreis „Energie und Umwelt"
Vorsitzender: Rupert Grasmüller, Oberlindhart 633, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

5. Arbeitskreis „Soziales und Integration"
Voristzender: Dr. Michael Röder, Mitterlohe 16, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

6. Arbeitskreis „Öffentlichkeitsarbeit"
Vorsitzender: Ludwig Zitzl, Flurstraße 14, 84066 Mallersdorf-Pfaffenberg

 

Was ist LebensQualität?

 Auf den ersten Blick erscheint LebensQualität für jeden etwas anderes zu sein. Aber nur auf den ersten Blick!

 Wer genauer hinsieht, bemerkt, was wirklich gilt:

 

  • LebensQualität hat mit Nähe zu tun, Nähe zum Arbeitsplatz, zur Schule, zum Kaufmann, zum Arzt, zu den Kindern und Enkelkindern.
  • LebensQualität hat mit Sicherheit und Geborgenheit zu tun, Sicherheit der Versorgung mit dem Lebensnotwendigen, eingebunden zu sein, vertraut zu sein und vertrauen zu können.
  • LebensQualität ist mehr als eine Sache. Materielle Werte spielen zwar eine Rolle, sind aber nicht entscheidend für das Maß an LebensQualität da wo wir leben. Genau so wichtig wie die Sachebene sind der Beziehungsbereich und die Sinnebene.

  

  

  

Was unterscheidet Orte mit hoher LebensQualität von anderen?

 Orte mit besserer LebensQualität sind für Menschen und Betriebe attraktiver.

 

  • Die Menschen fühlen sich wohl und identifizieren sich mit ihrer Gemeinde.
  • Es herrscht reges Leben, Zusammenhalt und Gemeinschaft.
  • Die Kaufkraft bleibt im Ort. Gewerbetreibende, Gemeinde und Ortsbewohner können hier gut leben.
  • Unternehmerische Menschen und Projekte können sich entfalten.
  • Wirtschaftliche Strukturen und das Preisgefüge für Grundstücke und Immobilien sind stabil.
  • Neue Arbeits- und Ausbildungsplätze für die nächste Generation entstehen vor Ort.

 

Wie entsteht LebensQualität in unserer Gemeinde?

 Wer ist eigentlich verantwortlich für LebensQualität und Klima in der Gemeinde, für das Entstehen von Arbeitsplätzen und die Sicherung der Nahversorgung? In Wirklichkeit muss jeder die Gestaltung seiner Zukunft und LebensQualität selbst in die Hand nehmen. Aktive Bürgerbeteiligung ist das Motto der Stunde.

 

Das Kommunalprojekt "LebensQualität durch Nähe"

 

  • schafft Bewusstsein für die Problematik und die eigene Gestaltungskraft,
  • weckt die Eigenverantwortung jedes Einzelnen,
  • motiviert zur Eigeninitiative und
  • setzt Prozesse in Gang, die die Lebensqualität im Ort nachhaltig sichern und verbessern.


Dieses Projekt beginnt dort, wo andere Konzepte aufhören: bei der Umsetzung.

 

Die Ziele des Kommunalprojektes "LebensQualität durch Nähe"

 

Dieses Projekt basiert auf Eigeninitiative und Eigenverantwortung. Es ermöglicht jedem die Teilnahme und gibt Hilfe zur Selbsthilfe, basierend auf den Erfahrungen vieler anderer Gemeinden mit gleicher Ausgangssituation, begleitet von qualifizierten und erfahrenen Projektbetreuern.

 

Das Projekt hat deshalb folgende Hauptziele:

 

  • Bewusstsein und Sympathie für die Träger der örtlichen LebensQualität zu erzeugen.
  • Ein verstärktes "Wir-Gefühl" für Dorf, Gemeinden, Markt, Pfarrei und Region zu entwickeln.
  • Lehrstellen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und zu schaffen.
  • Ein Klima des Vertrauens zwischen regionalen Anbietern und Nachfragern aufzubauen.
  • Kaufkraft am Ort zu binden und die Wertschöpfung im Ort bzw. in der Region zu verstärken.
  • Bewusstsein für Nachhaltigkeit und ganzheitliche Entwicklung auch im Sinne der Agenda 21 zu fördern.

 

Bereits durchgeführte Projekte und Aktivitäten unserer Arbeitskreise:

Arbeitskreis „Gesundheit, Freizeit, Sport"

  • - Gründung des Krankenhausfördervereins
  • - Gesundheitsmesse
  • - verschiedene Vorträge

 

Arbeitskreis „Kultur, Brauchtum, Heimatpflege, Bildung"

  • - verschiedene Autorenlesungen
  • - Kabarett-Abende
  • - Georgi-Ritt zusammen mit dem Labertaler Reit- und Fahrverein
  • - Kirta-Tanz (Volkstanzabend)

 

Arbeitskreis „Wirtschaft, Verkehr, Städtebau"

  • - Anschaffung eines „Bürgerbusses" zusammen mit den Förderern der Wirtschaftsregion
  • - Einbringen von Vorschlägen zur Städtebauförderung
  • - Auseinandersetzung mit der Verlegung der Staatsstraße 2142

 

Arbeitskreis „Energie und Umwelt"

  • - verschiedene Vorträge
  • - Abhaltung einer Energie-Messe
  • - Teilnahme an der „Solar-Bundesliga"

 

Arbeitskreis „Soziales und Integration"

  • - Durchführung von Deutsch-Kursen
  • - Hausaufgabenbetreuung
  • - Organisation von Nachhilfeunterricht
  • - Einkaufshilfe für Kranke und ältere Personen
  • - Unterstützung beim Jungendtreff JUMP

 

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit

  • - Unterstützung der anderen Arbeitskreise bei Veranstaltung durch Werbung usw.
  • - Unterstützung bei der Durchführung der Märkte der Förderer der Wirtschaftsregion
  • - alljährliches Weihnachtsgewinnspiel

 

Haben auch Sie Interesse, in einem der Arbeitskreise aktiv mitzuarbeiten, dann wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Vorsitzenden.

 

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen der EU-Gemeinschaftshilfe Leader+ im Freistaat Bayern.

 

    

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