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ILE-Laber-Sit­zung bringt viele neue Pro­jek­te – Kul­tu­ra­bend für das La­ber­tal im No­vem­ber

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Geiselhöring. Gemeinsam tätig werden für eine lebenswerte Region – das ist der Grundgedanke der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) Laber, der die Gemeinden Aholfing, Atting, Geiselhöring, Laberweinting, Mallersdorf-Pfaffenberg, Perkam und Rain seit 2014 angehören. Jetzt haben die Mitglieder der kommunalen Arbeitsgruppe ILE Laber zusammen mit ihrem Umsetzungsbegleiter Stefan Klebensberger im Bürgerhaus in Geiselhöring festgelegt, welche Aktionen und Maßnahmen sie planen. Es war eine lange Sitzung. Aber auch eine, die es absolut wert war. Darüber waren sich nach über sieben Stunden Ideen finden, darüber diskutieren und schließlich ein genaues Konzept für alles Beschlossene ausarbeiten alle Teilnehmer einig. „Das war eine der effektivsten ILE-Sitzungen, seitdem ich dabei bin. Ich denke, wir sind alle guter Dinge, dass sich das jetzt genau so positiv weiterentwickelt“, brachte es Mallersdorfs Bürgermeister Christian Dobmeier bei der abschließenden Feedbackrunde auf den Punkt. Und auch Herbert Lichtinger, Bürgermeister von Geiselhöring und ILE-Vorsitzender, zeigte sich erleichtert, dass nach über zwei Jahren, in denen in diesem Zusammenschluss unter anderem coronabedingt nicht viel passiert ist, jetzt wieder Schwung in die Sache kommt. „Man hat heute gesehen, dass alle Beteiligten auch wirklich etwas machen wollen. Und durch unseren Umsetzungsmanager Stefan Klebensberger, der seit November letzten Jahres für uns tätig ist, wird das sicher alles einfacher und effektiver“, sagt er. Klebensberger selbst sitzt schon in den Startlöchern und kann es kaum erwarten, alles Geplante auch umzusetzen. „Ich den letzten Wochen habe ich schon viele gute Gespräche mit den Bürgermeistern über die Wünsche für ihre jeweilige Gemeinde geführt. Und auch heute haben sich alle so intensiv eingebracht, dass ich jetzt wirklich loslegen kann“, erzählt er im Anschluss an die Sitzung zufrieden. 

 

Gemeinsame Veranstaltung 

Von den zunächst vier Aktionspunkten, die von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für dieses Jahr beschlossen wurden, steht einer für alle ganz klar ganz oben. Und das ist die Durchführung eines gemeinsamen Kulturabends, bei dem sich auch alle sieben Kommunen der ILE Laber einbringen. „Die Veranstaltung soll jedes Jahr in einer anderen Gemeinde der ILE stattfinden. Den Anfang wird heuer Perkam mit seiner neuen Turnhalle machen. Termin dafür wird Samstag, 4. November, sein“, erklärt der Umsetzungsmanager, der die Organisation des Events übernehmen wird. Geplant ist bislang, dass der Kulturabend aus sieben verschiedenen Darbietungen besteht, wobei jede Gemeinde einmal vertreten sein soll. „Das kann entweder eine Band sein, ein Kabarettist, eine Tanzgruppe, eine Lesung, ein Zauberer oder, oder, oder. Da sind wir wirklich völlig offen“, beschreibt Klebensberger die Grundidee. Man wolle den Bewohnern des Labertals – und natürlich allen, die sonst kommen möchten – einen bunten Abend mit wunderbarer Unterhaltung bieten. 

Fester Termin 

Ziel sei dabei natürlich auch, dass sich die Bewohner der einzelnen Gemeinden untereinander besser kennenlernen. „Es wäre doch schön, wenn diese Veranstaltung ein fester Termin für viele im persönlichen Jahreskalender wird“, sagt der Umsetzungsbegleiter. Neben der Organisation dieses Abends warten auf ihn aber noch viele weitere Aufgaben, um die ILE Laber weiter voranzutreiben. Weit oben steht dabei für ihn selbst auch der Internetauftritt. „Die Website ist veraltet und muss unbedingt neu gestaltet und dann ständig aktualisiert werden. Wie mit unserem Facebook- und Instagram-Account wollen wir auch damit möglichst viele Bürger erreichen und so alle Informationen, die es rund um die ILE gibt, verbreiten“, erklärt Stefan Klebensberger. Als drittem Punkt hat sich die Arbeitsgruppe dem Thema Energie in den Gemeinden gewidmet. Ziel ist es nun, bis Mitte des Jahres zu prüfen, ob es möglich ist, Förderung für einen eigenen Klimaschutzmanager für die ILE zu erhalten oder einen zu engagieren. Dieser soll den Kommunen beratend bezüglich Energieeinsparungsmöglichkeiten oder auch energieeffizienter Sanierungen zur Seite stehen. In einem letzten Punkt haben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft vorgenommen, in diesem Jahr das Thema Zusammenarbeit der Verwaltungen konkret anzugehen. „Bei den Bauhöfen funktioniert beispielsweise die Zusammenarbeit schon super. Hier werden etwa größere Anschaffungen gemeinsam getätigt und so viel Geld gespart. Und genau das will man auch innerhalb der Verwaltung prüfen, in welchen Abteilungen dies noch möglich wäre“, erklärt der Umsetzungsbegleiter. 

■ Wer in den Gemeinden Aholfing, Atting, Geiselhöring, Laberweinting, Mallersdorf-Pfaffenberg, Perkam oder Rain wohnt und sich am Kulturabend beteiligen möchte, kann sich gern direkt per E-Mail an info@artEVENTGmbH.de mit Umsetzungsbegleiter Stefan Klebensberger in Verbindung setzen.