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Rat­haus-Neu­bau

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Ansicht von der Nord-Seite (von der Staatsstraße aus)

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Grundriss-Plan Erdgeschoss 

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Grundriss-Plan Obergeschoss



8. April 2020 - Baustellentermin

Arbeiten zum Rathaus-Neubau im Zeitplan
Tiefbauarbeiten vorerst abgeschlossen – Aufträge für rund 3 Millionen erteilt
 

Vor einem Monat fand der offizielle Spatenstich zum Rathaus-Neubau statt. In den vergangenen Wochen sind die Arbeiten dank der trockenen Witterung zügig vorangegangen, so dass man mit der gesamten Baumaßnahme gut im Zeitplan liegt. Erster Bürgermeister Karl Wellenhofer und der künftige Bürgermeister Christian Dobmeier machten sich ein Bild vor Ort.

Bisher wurden zwei Aufträge mit einer Auftragssumme von gut drei Millionen Euro vergeben. Die Firma Fahrner hat in den letzten vier Wochen die Tiefbauarbeiten auf dem Gelände ausgeführt, also alle Maßnahmen, die rund um das neue Rathaus-Gebäude anfallen. Angelegt wurde die Zufahrt von der Staatsstraße zum Rathausparkplatz inklusive Einmündungsbereich zur Staatsstraße und des neuen Geh- und Radweges. Dazu war eine teilweise Geländeaufschüttung erforderlich. Im nördlichen Grundstücksteil wurde die Baugrube ausgehoben. Dies ist der Teil des Rathaus-Gebäudes, der künftig unterkellert wird, weil in diesem Keller Räume für Heizung, Archiv, Registratur und dergleichen entstehen werden. Auf der südlichen Aufschüttung wird das Erdgeschoss mit dem Sitzungssaal errichtet. Es war eine Wasserabsenkung erforderlich und inzwischen hat der Geologe alles als tragfähig abgenommen.

Am vergangenen Mittwoch haben die Vertreter der Firma Fahrner die Baustelle an die Verantwortlichen der Firma Paul Meister aus Ergoldsbach übergeben, welche ab nächster Woche mit den Hochbauarbeiten beginnen wird. Als erstes erfolgt der Unterbau für die Bodenplatte und danach wird mit dem Keller begonnen.

Bürgermeister Karl Wellenhofer zeigte sich vor Ort zufrieden mit dem Baufortschritt und dankte den beteiligten Firmen und Planern. Das trockene Wetter begünstigt den Ablauf der Baumaßnahme. Auch der neue Bürgermeister Christan Dobmeier wurde vor Ort in die Maßnahme eingeführt.


 

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V.l: Herr Eberl vom Ingenieurbüro Ferstl, planender Architekt Heindl, Christian Dobmeier, Vorarbeiter Steubl, Frau Meister und Bürgermeister Karl Wellenhofer auf der Baustelle zum Rathaus-Neubau.


11. März 2020 - Spatenstich

Ein wesentlicher Teil des Eingemeindungsvertrages wird nun erfüllt
- Spatenstich für das neue Rathaus – Vorfreude auf ein modernes Verwaltungsgebäude –

Seit April 1972 existiert der Vertrag der damaligen Märkte Mallersdorf und Pfaffenberg hinsichtlich des Zusammenschlusses der beiden Kommunen zu einem neuen Markt. Ein markanter Baustein dieses Zusammenlegungsvertrages ist die Errichtung eines neuen Rathauses. Diese Passage wird nun Realität und am Mittwochnachmittag war  der offizielle Spatenstich für dieses Millionenprojekt.

Viele Ehrengäste hatten sich zu diesem symbolischen Spatenstich unmittelbar vor dem Baugrundstück neben der Staatsstraße zwischen den Hauptorten eingefunden. 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer freute sich über die zahlreiche Teilnahme und sprach von einem „historischen Tag". Unter den Gästen waren auch Landrat Josef Laumer, die Bürgermeisterstellvertreter Dr. Johann Kirchinger und Martin Kreutz, ein Teil des Marktgemeinderates, Altbürgermeister Norbert Bauer  und die Sachgebietsleiter der Marktverwaltung. Auch das Planungsbüro Bär, Stadelmann und Stöcker sowie sämtliche Fachplaner beim neuen Rathaus waren zugegen. Präsent  und erstmals „im Einsatz" waren natürlich auch die beteiligten Baufirmen, welche die ersten Aufträge erhielten, nämlich Beate Meister aus Ergoldsbach (Hochbau) und Robert Fahrner von der Fahrner Bauunternehmung (Tiefbau).

In seiner Ansprache vor Ort ging 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer kurz auf die Historie dieses Projektes ein und erinnerte an die bedeutsame Sitzung am 5.4.1972  samt den ausgehandelten Vertrag. Damals hieß es, dass man sich verpflichtet, innerhalb von vier Jahren ein neues Rathaus zu errichten, welches den Erfordernissen einer modernen Verwaltung entspricht.

Neubau statt Sanierung 
2015 wurde dieses Thema konkret. Im Marktgemeinderat ging es darum, ob man die jetzige Verwaltung saniert oder ein neues Rathaus baut.  Am 22.11.2016 entschied sich der Marktgemeinderat nach den Kostenvergleichen schließlich mit 15:6 Stimmen für ein neues Rathaus und aus dem anschließenden Architektenwettbewerb ging das Planungsbüro Bär, Stadelmann und Stöcker aus Nürnberg als Sieger hervor. Bürgermeister Wellenhofer sprach in Bezug auf das neue Rathaus von einem „Bau für die nächsten Jahrzehnte", in dem man auch das Standesamt integrieren wird. Einschließlich der Außenanlagen rechnet man mit Kosten von rund 8 Millionen Euro. Sehr erfreut zeigte sich Wellenhofer von der Tatsache, dass man bei den ersten beiden Ausschreibungen unter den Schätzkosten liegt.

Architekt Markus Altmann vom Architekturbüro Bär, Stadelmann, Stöcker  rief kurz den Architektenwettbewerb in Erinnerung  sowie das anschließende VGF-Verfahren. Er bezeichnete die bisherige Planungsphase und die Zusammenarbeit mit der Marktverwaltung als „schönes Teamwork". Bei einer Exkursion zu anderen Rathäusern habe man wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Altmann dankte Bürgermeister Wellenhofer, dem Marktgemeinderat und Bauamtsleiter Dominik Salzberger für die stets konstruktive Zusammenarbeit in der wichtigen Phase der Vor- und Entwurfsplanung und wünschte ein gutes Gelingen sowie ein unfallfreies Geschehen.

Der Landrat sprach von einer richtigen Entscheidung  
Landrat Josef Laumer meinte in seinem Grußwort gewohnt humorvoll etwas schelmisch: „Ihr habt Euch jetzt 48 Jahre Zeit gelassen und anscheinend genügend darüber nachgedacht".

Der Tag des Spatenstiches ist ein erfreulicher Tag für den Markt und nach Aussage des Landrats hat man sich bezüglich des zentralen Standorts in der Mitte richtig entschieden. Die Mitarbeiter im Rathaus werden künftig sehr gute Arbeitsbedingungen haben. „Wir im Landkreis freuen uns mit Euch" sagte der Landkreischef abschließend.

Es folgte der symbolische erste Spatenstich, wobei angesichts der vielen Gäste die Arbeitsgeräte natürlich nicht ausreichten.

Im „Haus der Generationen" lud der Markt anschließend zu Kaffee und Kuchen ein.


 

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Baustelle Rathaus-Neubau