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Platz der Be­geg­nung und Kom­mu­ni­ka­ti­on

Ein­wei­hungs­fei­er für Ma­ri­en­brun­nen, ge­sel­li­ges Brun­nen­fest

Eine schöne Tradition im gesellschaftlichen Leben der Marktgemeinde ist das alljährliche Brunnenfest. Nachdem es im letzten Jahr ohne Brunnen im kleineren Rahmen stattfinden mußte, wurde heuer ein ganz schönes Fest mit einem ansprechenden Programm zur Einweihung des wieder in Betrieb genommenen Brunnes gefeiert. Die Feier wurde erst am Spätnachmittag gestartet, als die Schatten auf dem Platz schon länger wurden und sich die Sitzgelegenheiten dann recht schnell füllten. 

Bürgermeister Christian Dobmeier hieß zu diesem Fest in der schönen Hofmark viele Gäste willkommen. Darunter waren die Geistlichkeit und die Klosterleitung, Landrat Tobias Beck, die Vertreter des Marktgemeinderates, der Behörden und aus der Politik, der Geschäftswelt und der an der Neugestaltung der Hofmark beteiligen Firmen. Der Bürgermeister stellte fest, ein heißer Sommertag wie dieser eigne sich bestens für eine Einweihung des Brunnens, denn Wasser sei wichtig und werde sicher noch eine begehrte Attraktion dieses Festes sein. Man wolle ein Stück Geschichte, Heimat und einen Ort feiern, der wieder einlade zum Verweilen, Begegnen und Genießen. Seit über 120 Jahren stehe der Marienbrunnen für das Miteinander von Gemeinde und Kloster, war doch damals die gemeinsame Wasserversorgung ein echtes Zukunftsprojekt. Dieses hielt Dobmeier nun für erneut verwirklicht mit Respekt vor der Geschichte und dem Blick nach vorne. Damit wurde die Zeitkapsel angesprochen, die mit einigen Relikten unserer Zeit ins Fundament eingemauert wurde. Der Bürgermeister vermutete dazu, sollte die irgendwann geöffnet werden, so werden sich die Nachfahren vielleicht auch über den Bierpreis unserer Zeit verwundern, wer weiß? Mit der Neugestaltung der Hofmark wurden nicht nur Straße und Plätze verändert man habe obendrein mehr Sicherheit geschaffen, mehr Aufenthaltsqualität und dazu dem historischen Denkmal einen verdienten Platz geschaffen. Ein großer Dank galt allen Beteiligten an diesem Projekt und auch den Anwohnern der Baustelle und den Gewerbetreibenden für die Geduld und die Zusammenarbeit. Dobmeier hob den Einsatz der Vereine mit Eisweiherstammtisch, Kreisfischereiverein, Feuerwehr und TV Mallersdorf hervor, ohne die es an diesem Tag kein Brunnenfest gebe und die mit ihrem Einsatz damit ein Fest für die ganze Bevölkerung schaffen. 

Landrat Tobias Beck sah in seinen Grußworten den gewählten Platz für den Marienbrunnen als gute Entscheidung und wünschte ein schönes gemeinsames Brunnenfest. Architekt Thomas Althammer sah das Projekt der Umgestaltung des Platzes als äußerst gelungen. Der Brunnen, im Jahr 1904 errichtet, habe damals noch keine Verkehrsprobleme gesehen und die Mitte der Hofmark dargestellt. Inzwischen habe sich die Situation geändert, auch seien die Schäden erheblich gewesen. Man habe neben der Reparatur auch die Versetzung des Brunnens in Erwägung gezogen und sich dafür entschieden. Das sah der Architekt als großen Vorteil, denn somit sei ein neues Ortszentrum geschaffen mit einem 500 qm großen Platz für Begegnung und Kommunikation. 

Die Segnung des Brunnens nahm nun BGR Pater Michael Raj gemeinsam mit Pater Gijo Francis und Pater Aloysius vor. Ein Marienandacht mit schönen bayerischen Texten von Ludwig Kaiwimmer, gestaltet dann die Gruppe „Mundart“ und dazu erfreute die Alphornbläsergruppe.  Dafür bedankte sich Bürgermeister Christian Dobmeier, der damit die Verbindung von weltlichem Nutzen des Brunnes mit seiner religiösen Bedeutung sah und somit den Bogen gespannt vom Kloster und schließlich zur Marienfigur, die mit dem Kinde über die Hofmark wache. 

Höchst amüsant war dann der Auftritt von Ben Kammermaier der sich vorstellte als der Pezzl Hans und hinzufügte: „falls mi da oane oder andere scho wieder vergessen hat - oder gehofft, dass dieser peinliche Klosterstürmer bald wieder in da Versenkung verschwindet. Aber manche Veränderungen lassen sich ned aufhalten – genauso wie a Brunnen, der auf oamoi an Hupfara auf de Seitn macht“, so die treffende Feststellung. Vieles sah er verändert und es wurde herzlich gelacht und viel Beifall gespendet für diesen gelungenen liebenswürdigen Auftritt. 

 

Die Vereine hatten inzwischen alles vorbereitet und waren gerüstet für die Bewirtung der Gäste. Der Schweiß floß zwar in Strömen bei den Organisatoren und den fleißigen Helfern der Vereine, wie sollte es auch anders sein bei den tropischen Temperaturen, doch zufrieden waren alle ob des guten Besuches.  Gut schmeckten die Grillspezialitäten und Brotzeiten von der Feuerwehr, die von der Fiscberjugend selbstgemachten Fischburger, die Steckerfische, die schnell ausverkauft waren und großer Andrang herrschte bei Nadjas Eis. Die Kinder liefen quietschend und lachend durch die Sprinklerdüsen und eine Gaudi war natürlich der Feuerlöschen am Häuserl, an dem die Flammen mit gezieltem Spritzen eifrig gelöscht wurden und gekonnt übten die jungen Fußballer an der vom TVM  aufgestellten Torwand. Für Stimmung sorgte noch lange die Coverband „Lisas Finest“ und es wurde in geselliger Runde gefeiert an diesem schönen Sommerabend. Natürlich durfte das abschließende Bad zu späterer Stunde im Brunnen nicht fehlen und wie immer tauchten mutige „Mallersdorfer Ureinwohner“ ins eher lauwarme Naß. (Text und Bild:ak)

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Bürgermeister Christian Dobmeier begrüßt viele Ehrengäste zum Brunnenfest mit Segnung des Marienbrunnens

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BGR Pater Michael spende den kirchlichen Segen für den Brunnen

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Die Alphornbläser haben sich ein schattiges Plätzchen gesucht 

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Als Überraschungsgast aus vergangenen Zeiten hat sich der der Revoluzzer Johann Pezzl eingefunden und aus seiner Kindheit als Sohn einer Mallersdorfer Bäckersfamilie erzählt

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Nach der Einweihung wird von den Ehrengästen gleich Abkühlung im Brunnen gesucht

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Die Kinder waren gut unterhalten. Vorne wird das Häuserl gelöscht und im Hintergrund wartet die Torwand auf die Fußballer

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Schwester Ariane hat ein paar Wasserspritzer abbekommen, da lacht auch der FW Kommandant

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Die Vereine sorgen mit vielen Helfern für die Verpflegung der Gäste

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Die Jungs vom Fischereiverein haben die begehrten Fischburger hergerichtet

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Schwester Doris ist vom Klosterberg heruntergekommen und gesellt sich mit einem Krügerl Bier dazu

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Die Muttergottes blickt herunter auf das Brunnenfest, bei dem die Leute am Abend noch lange beisammen saßen.