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Sol­da­ten sam­meln für Kriegs­grä­ber­stät­ten

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In der Marktgemeinde waren die Sammler von der Bundeswehr für die Kriegsgräber unterwegs. Im Rathaus wurden sie von Geschäftsleiterin Roswitha Zellner (links) und Bürgermeister Christian Dobmeier (2. von rechts) empfangen, der sich bei Frau Hauptmann Anja Thiel (3. von rechts) und ihrer Sammlertruppe bedankte. Text/Foto: Annemarie Kammermaier

In diesen Tagen sind viele Ehrenamtliche im Einsatz, um für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zu sammeln. Nicht nur Mitbürger aller Altersgruppen sind für diese gute Sache unterwegs, sondern auch viele Soldaten der Bundeswehr gehen mit der Sammelbüchse des Volksbundes auf die Straßen. Auch im Bereich der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg haben sich am Donnerstag Bundeswehrangehörige in ihren Uniformen auf den Weg gemacht und sind vorher im Rathaus vorstellig geworden. Dort wurden sie von Bürgermeister Christian Dobmeier und Geschäftsleiterin Roswitha Zellner empfangen. Der Bürgermeister äußerte sich respektvoll über dieses Engagement. Gerade im Blick auf diese unruhigen Zeiten auf der ganzen Welt hielt es der 
Bürgermeister für wichtig, die Erinnerung an die vielen Toten der Kriege wachzuhalten, und er sah mit ihrem Engagement die Soldaten auch als Mahner für den Frieden. Er wünschte zum Start der Aktion viel Glück und viele offene Hände bei den Einwohnern und bedankte sich für den lobenswerten Einsatz. Als kleine Anerkennung wurden die Sammler nach getaner Arbeit ins Klosterbräustüberl zu einer Stärkung eingeladen. Die Truppe unter Führung von Frau Hauptmann Anja Thiel, Hauptstabsfeldwebel Lars Fiedler und Stabsunteroffizier Nico Schmid, der als Organisator die einzelnen Gebiete einteilte, umfasste insgesamt 14 Sammler aus dem Sanitätslehrregiment, stationiert in Feldkirchen. Auf jeden Fall zeigten sich die Menschen in der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg aufgeschlossen und spendenfreudig, wie das Ergebnis mit 2.495 Eurozeigte. Mit dem Erlös werden die 
Kriegsgräber sowohl weltweit als auch in Bayern gepflegt und erhalten. Soldatengräber und Kriegsgräberstätten dokumentieren die Kriege des 20. Jahrhunderts, und den Worten Albert Schweitzers gemäß sind sie für kommende Generationen stumme Mahner für den Frieden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat daran mitgewirkt und setzt sich auch weiterhin, getreu dem Motto „Gemeinsam für den Frieden“, für Frieden und Demokratie ein.